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02.12.2014

Geschäftsklima zeigt robuste Branche

Frankfurt, 14.11.2014 – Der aktuellen Geschäftsklimaumfrage der VDMA Fachabteilung Productronic zufolge erwarten die deutschen Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Elektronikproduktion einen Umsatzzuwachs von 9,8 Prozent für das laufende Jahr. Damit kamen die befürchteten Sondereffekte durch Photovoltaik-Produktionsmittel, die das Ergebnis in der April-Umfrage von neun auf 3,2 Prozent gedämpft hatten, nicht zum Tragen. Die Umsatzerwartungen für 2015 zeugen mit 4,7 Prozent Zuwachs von einer nach wie vor sehr zuversichtlichen Branche. Wachstumsimpulse kommen vermehrt aus dem Bereich Baugruppenfertigung.

Aktuelle Krisenherde beeinflussen Elektronikproduktion wenig
„Während der VDMA seine Prognose für den Gesamtmaschinenbau für 2014 auf ein Prozent revidiert hat, zeigt sich die Stimmung in der Elektronikproduktion sehr robust“, freut sich Rainer Kurtz, CEO der kurtz-ersa-Gruppe und Vorsitzender der VDMA Fachabteilung Productronic. „Die aktuellen Krisenherde spielen für die Elektronik-Produktionsstandorte eine untergeordnete Rolle. Auch das insgesamt schwächere Wachstum in China schlägt für unsere Branche nicht wesentlich zu Buche und wird von anderen Regionen, wie unter anderem den USA, aufgefangen. Die Euro-Abwertung hilft uns dabei sehr“, fasst Kurtz zum Abschluss der Kundenmesse electronica in München zusammen. Hier wurde das „Internet der Dinge“ als Treiber für neue Märkte prominent thematisiert.

Auftragseingang weiter verbessert, Auftragsreichweite stabil
Die Auftragssituation hat sich in der aktuellen Umfrage im Vergleich zur April-Umfrage nochmals verbessert. Inzwischen melden über 76 Prozent der Firmen eine bessere Auftragslage im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt. Der Auftragsbestand bleibt stabil auf 3,9 Produktionsmonaten. Er liegt damit zwar nach wie vor unter dem Wert für den Gesamtmaschinenbau, ragt aber deutlich über das langjährige Mittel des Elektronikmaschinenbaus heraus.

Beschäftigung mit Wachstumstrend, Investition in F&E
Die Beschäftigtensituation der Elektronik-Maschinenbauer hat sich weiter gebessert. Nach wie vor melden knapp 70 Prozent der Unternehmen Überstunden, 58 Prozent planen diese weiterhin. Diesem seit April stabilen Trend wollen nun 43 Prozent der befragten Unternehmen mit Personalaufbau begegnen. Auffällig ist das Ergebnis zur langfristigen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit: Über 96 Prozent der Melder nennen in der aktuellen Umfrage den Ausbau von Forschung und Entwicklung als Maßnahme. Effizienzsteigerungen spielen mittel- und langfristig traditionell eine große Rolle.

 
 
 
 
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