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21.09.2016

Kooperieren mit Konkurrenten

Die 361° Initiative von A.T. Kearney prognostiziert, dass Kooperation mit Wettbewerbern in Zukunft ein wichtiger Erfolgsfaktor wird. Ist es an der Zeit, umzudenken?

Digitale Vernetzung á la Industrie 4.0 verändert industrielle Prozesswelten. Doch auch für die Unternehmen selbst wird Vernetzung in Zukunft überlebenswichtig. Die Studie „Ändern oder untergehen. Eine Begegnung mit der Wertschöpfung von morgen“ der 361° Initiative von A.T. Kearney richtet den Blick auf Deutschland im Jahr 2064.

Im Zuge der Digitalisierung werden die Karten neu gemischt. Branchenfremde Wettbewerber treten auf den Plan – und werfen ihr IT-Know-how in den Ring. Sie stellen tradierte Wertschöpfungsketten in Frage. Ihr Ziel: Disruption. Nach Ansicht der Berater bereiten sich Unternehmen am besten gegen solche „Gamechanger“ vor, indem sie Netzwerke bilden. Schon heute, so zeigt es der A.T. Kearney „Best Innovator“-Wettbewerb, heben sich Top-Innovatoren von der Masse ab, indem sie ihre Zulieferer strategisch in ihre Forschung und Entwicklung einbinden. Abschottung und Geheimniskrämerei tragen nur noch bedingt. Statt sich nur auf ihre eigenen Stärken zu verlassen, sollten Unternehmen den Know-how-Transfer über Unternehmensgrenzen hinweg anstoßen. Und zwar bewusst auch mit bisherigen Wettbewerbern.

Begründung: „Die Wettbewerbsstärke von Unternehmen wird in den kommenden Jahren nicht mehr durch die Stärke der eigenen Wertschöpfung, sondern durch die Stärke des Wertschöpfungsverbunds bestimmt, den sie um sich herum aufbauen“. Kooperation auf allen Ebenen ist gefragt – und will organisiert sein. Es geht zunächst darum, interne Widerstände gegen das Einbeziehen von Zulieferern und Kunden, sowie vor allem von Wettbewerbern zu überwinden. Unternehmensübergreifende Entwicklung sei der Schlüssel, um mit der Marktdynamik Schritt halten zu können – und neu auf den Plan tretende aggressive Wettbewerber abwehren zu können. „Je mehr Unternehmen sich öffnen und damit erfolgreich sind, desto stärker wird die Sogwirkung der Netzwerke, der sich bald schon kein Marktteilnehmer mehr entziehen kann“, so das Fazit der Berater.

Mit dem Modell der Verbundforschung in der europäischen und deutschen Forschungsförderung gibt es bereits gute Vernetzungsansätze für Unternehmen. Und vorwettbewerbliche Gemeinschaftsforschung ist ein etabliertes Modell für Kooperationen zwischen Konkurrenten. Und nicht zuletzt suchen Akteure aus der Photonik seit Langem das Miteinander in Clustern wie OptecNet. Es gibt also eine solide Basis, auf denen die Wertschöpfungsverbunde der Zukunft aufbauen können.

 
 
 
 
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