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17.01.2017

Arbeit 4.0 erhöht Druck auf Beschäftigte

Fach- und Führungskräfte spüren zunehmenden „Digitalisierungsdruck“. Eine Studie der Barmer GEK warnt vor gesundheitlichen Gefahren.

Allein in Deutschland arbeiten schon über 33 Millionen Berufstätige digital vernetzt. Das Arbeitstempo, die Komplexität der Aufgaben und die Informationsdichte nehmen ebenso zu, wie die ständigen Ablenkungen durch E-Mails und Sprachnachrichten. Mobile Geräte und flexible Arbeitszeiten lassen Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit verschwimmen.

Laut einer repräsentativen Umfrage der Krankenversicherung Barmer GEK verspüren gerade Fach- und Führungskräfte mit IT- und naturwissenschaftlichem Hintergrund wachsenden „Digitalisierungsdruck“. Die technische Weiterentwicklung und der rasante Wissenszuwachs erfordern ständige Fortbildung. Doch trotz aller Bemühungen wächst die Unsicherheit. Bei den bis 39-Jährigen hat jeder vierte Befragte Angst, dass sein Arbeitsplatz disruptiven Innovationen zum Opfer fällt oder „wegdigitalisiert“ wird.

Die Folge: Emotionale Erschöpfung und Konflikte zwischen Arbeit und Familie. Um mitzuhalten, schränken viele Befrage ihr Privat- und Familienleben zugunsten der Arbeit ein. Doch diese Strategie führt laut Studie in die Sackgasse. Denn wer in der Freizeit Berufliches an Smartphone, Notebook oder PC erledigt, setzt sich signifikant erhöhtem Burnout-Risiko aus. Über drei Viertel Jener, die es tun, fühlen sich laut Umfrage schon morgens beim Aufstehen erschöpft. Vernachlässigen sie obendrein den Ausgleich durch körperliche Betätigung, kommt oft Migräne hinzu. In diesem Teufelskreis sinkt die Leistungsfähigkeit – und steigt die Leidensbereitschaft. In Sorge um ihren Job schleppen sich die Betroffenen trotz Gesundheitsproblemen zur Arbeit.

Unternehmen können aktiv dazu beitragen, den Teufelskreis zu durchbrechen. Als hilfreich erweisen sich betriebliche Gesundheitsförderung, freie Einteilung der Arbeitszeiten sowie ein offenes Gesprächsklima im Betrieb. Denn eine gute Beziehung zur Führungskraft, so ein Befund der Studie, gibt Beschäftigten mehr Sicherheit im Umgang mit der Digitalisierung und mehr Mut, ihre Herausforderungen anzunehmen.

 
 
 
 
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