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09.01.2014

Laserbearbeitung von Glaswerkstoffen

Anlässlich des Workshops „Laserbearbeitung von Glaswerkstoffen“  trafen sich am 26. November 2013 im Laser Zentrum Hannover mehr als 70 Forscher, Anwender und Hersteller zum Austausch über aktuelle Entwicklungen und Trends.

Die Glasbearbeitung mit dem Laser ist heute in vielen Industriebereichen Stand der Technik und besitzt nach wie vor ein großes Potenzial für weitere Technologiefelder, wie z.B. die Displayherstellung für Mobiltelefone, für die immer dünnere gehärtete Gläser schädigungsfrei und hoch präzise geschnitten werden müssen.

Ultrakurzpulslaser (UKP) sind hierfür ein vielversprechendes Werkzeug. So ermöglichen UKP-Laser bereits jetzt hohe Schnittqualitäten bei Schnittgeschwindigkeiten von über 500 mm/s. Forscher und Hersteller arbeiten derzeit intensiv daran, die Durchsatzraten zu steigern und gleichzeitig eine hohe Bearbeitungsqualität bei immer dünneren Gläsern zu gewährleisten. Gelingt es den Akteuren, die steigenden Anforderungen an die Bearbeitung von Displaygläsern zu erfüllen und auch für z.B. Saphirglaswerkstoffe zu qualifizieren, könnte die Glasbearbeitung mit dem Laser den Weltmarkt für Mobiltelefone weiter erobern.

Von großem Interesse sind zudem Verfahren zum Laserstrukturieren und –bohren von Glaswerkstoffen für den Fassadenbau und die Innenraumgestaltung. Als Gestaltungselement oder funktionalisierte, rutschhemmende Oberfläche für Bäder kommen vielfach Flachgläser zum Einsatz. Die Forscher stehen hier vor der Herausforderung, neuartige Hochleistungslaserstrahlquellen zu entwickeln, um die großformatige Bearbeitung von Flachglas wirtschaftlicher zu machen.

Neben laserbasierten Trennverfahren kommt dem Glasfügen mit und ohne Zusatzwerkstoff eine immer größere Bedeutung zu. Nachdem die Anforderungen an die Festigkeit der lasergeschweißten Nähte bei Quarz- und Borosilikatglas erfüllt und die Prozesszeiten verkürzt werden konnten, arbeiten die Forscher nun daran, die Pulvernutzrate zu optimieren, thermische Nachbehandlungen zu vermeiden und die Schweißverfahren auf 3D-Glasbauteile zu erweitern. Dadurch soll das Anwendungspotenzial erheblich gesteigert werden.

Zusammenfassend zeigen die Vorträge und Diskussionen des Workshops, dass die Laserbearbeitung von Glaswerkstoffen noch ein erhebliches Potenzial birgt.

Mehr Informationen:
Laserzentrum Hannover
www.lzh.de

 
 
 
 
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